Pura, eine Liebeserklärung
| Man muss nach Pura kommen,
um zu wissen,
wo das Leben schön ist.
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Das Glück wird nicht
von dem Ort bestimmt,
an dem man sich befindet,
sondern von dem,
worauf man schaut.
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Schon beim Ankommen
wird man vom Empfangskomitee
freundlich begrüßt
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Im Centro Paladina
trifft man auf interessante Leute -
auch Philosophen sind darunter.
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Einer von ihnen prägte
die bedeutende Sentenz::
„Es ist doch seltsam:
vor dem Frühstück
komm’ ich die Treppe leichter herunter
als danach wieder hoch.“
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Das flexible Management
hält für jeden Geldbeutel
die passende Unterkunft bereit.
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Auch das Personal ist überaus freundlich.
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Trotz eindeutiger Anordnungen der Direktion
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| findet sich immer wieder eine gute Seele, |
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| die dem Gast das eine oder andere
heimlich zusteckt
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Wenn man die Augen aufmacht,
bietet schon die nähere Umgebung
wunderbare Eindrücke
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Streift man durch die Gassen von Pura,
schlägt einem das unnachahmliche Flair
südländischer Lebensart entgegen.
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Wie in jedem andern Ort auf dieser Welt
gibt es auch hier: Arme
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und Reiche.
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Tief verwurzelt in der heimatlichen Erde
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stehen selbstbewusst und stolz
die Schönen des Tessin.
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Dem Wohlbefinden des Gastes
im Centro Paladina
dient eine feste Ordnung
im Tagesablauf.
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Kommt man einmal zu spät zum Nachtessen,
so ist das nicht weiter schlimm;
durch einfache Handreichungen im Keller
kann man das leicht wieder gut machen.
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Auf zu einem Ausflug nach Fontana Martina
einem Künstlerort
über den Brissago-Inseln
am Lago Maggiore
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Ein wunderschöner Tag !
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Leider haben wir uns in der Zeit verschätzt.
Als wir zurückkehrten,
hatte die Abendmahlzeit bereits begonnen.
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Dennoch wurden wir
von der Hausdame
freundlich in Empfang genommen.
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Auf die kleine Handreichung im Keller
wurde in diesem Fall verzichtet ...
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Am nächsten Tag saßen wir
fröhlich auf einer Steinbank
und erinnerten uns erleichtert an die Worte
des berühmten Dichters Giacomo Bellacasa,
der einmal so trefflich sagte:
es sei doch
„erhebender, über Zypressen zu thronen,
als unten im Keller Zitronen zu pressen“.
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Pura 2003 das bedeutete für uns:
Blühende Blumen,
faszinierende Landschaften
verwunschene Wege
freundliche Begegnungen mit Menschen
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bis auf ein paar Esel
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und Pfeifen
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gez. Hans-Jürgen Peters
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